

Wie bei den meisten astronomischen Ereignissen spielte das Wetter wieder nicht so richtig mit. Aber da die Bedeckung der Sonnenscheibe durch den Mond nur ca. 12% betrug war es nicht ganz so tragisch. Es gab hin und wieder ein paar kleine Wolkenlöcher durch die man einigermaßen fotografieren konnt. Allerdings lag über allen ein kräftiger Dunstschleier, so daß alles etwas trübe aussah.


Das erste Bild ist nach der ersten Sichtung um ca 5 Minuten vor 11 entstanden und das zweite Foto 11:02. Dann gab es Teilweise recht gute Lücken die wir zur Visuellen Beobachtung an Thomas’s Refraktor mit Herschelkeil nutzen.


Das dritte Bild ist etwa zum Maximum (ca. 11:35) und das vierte kurz vor dem Austritt 12:20 Uhr.
Mehr Info und Daten zu dem Ereignis gibt es hier. Unser Standort war in der Nähe von Herleshausen, den wir anfänglich verlegen mußten, weil Bauer “Horst” der Meinung war, uns mit ein wenig Gülle zu erfreuen…
Hier noch mehr Bilder.
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Zum Glück haben sich die Schreckensmeldung von neuen Lieferterminen im Oktober (wie immer in Bezug auf Apple) als Medien-Ente erwiesen und ich bekam einen Anruf vom T-Punkt, daß mein lang ersehntes “Jesus-Phone” endlich eingetroffen ist. Laut “Fachpresse” ist der Hype um das Gerät natürlich völlig ungerechtfertigt und überzogen, aber sollen die mal schön bei ihren tollen Smartphones bleiben und mich in Ruhe lassen. Aus Angst, die schwarze Version würde zu schnell zerschrammt aussehen, habe ich eins in “mädchen”weiß bestellt und ein schöner Rücken kann auch entzücken:


Leider muß man zu Beginn viel Gedult aufbringen, da die Freischaltung des t-mobile-Knebelvertrages im T-Punkt schon recht lange dauert, und zu hause muß man es noch bei Apple registrieren und mit Daten füttern. Aber nun läuft alles sehr geschmeidig, auch wenn die aktuelle iPhone-Software noch ein paar kleine Macken hat. Das wird aber auch noch behoben. Auf jeden Fall ein absolutes Multitalent und sehr leistungsfähig. Selbst 3D Spiele laufen darauf erstaunlich fluffig und um die anderen Fähigkeiten zu beschreiben reicht einfach die Zeit nicht. Es paßt super in mein USB-Hub-iPod-Dock (Belkin) zum synchronisieren und im Auto als iPod ist es auch ein Traum…


Hier noch ein paar Bilder.
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Tanz- und Folkfestival at its best !
Mittlerweile das Mekka der Weltmusikfans und Schauplatz toller Symbiosen diverser Künstler aus der ganzen Welt: Rudolstadt. Auch in diesem Jahr dürften es wieder weit über 60000 Besucher gewesen sein die von 1 bis 100 alle Altersgruppen vertreten. Leider schon zu viel, wenn man einen der begehrten Plätze bei den Konzerten im Theater oder der Kirche ergattern will, oder Samstag Abend im Heinepark ein kühles Blondes mit der schwarzen Seele “braucht” .

Die Anzahl der gebotenen Konzerte macht es einem fast unmöglich, alle Perlen zu besuchen, und so muß man sich schon Wochen vorher einen komplizierten Plan erstellen, den man meistens am Freitag Abend komplett wieder über den Haufen wirft. Trotzdem sind die Hauptkonzerte Pflicht, so wie das Magie Konzert , das dieses
Jahr die Rahmentrommel zum Thema hatte und wie immer einzigartig war. Vor allem der junge Perkusionist Itamar Doari aus Israel, machte hier von sich reden. Sein großartige Einzelkonzert mit dem ebenfalls aus Israel stammenden Ud-Spieler Sameer Makhoul durfte ich auch besuchen. Ebenfalls Teilnehmer des Magie-Projektes und mit einem Solokonzert vertreten einer der weltweit bekanntesten Perkussionisten Glen Velez zusammen mit der Musiktherapeutin Lori Cotler. Die Mischung aus Glen Velez’s komplexen Spiel und dem perkussiven Gesang von Lori Cotler ergänzen sich perfekt.
Schon am Freitag Abend hatte ich das Vergnügen Bobo auf der Burgterasse zu sehen ( und natürlich hören ) die für ihre “Lieder von Liebe und Tod” dieses Jahr mit der Ruth ausgezeichnet wurde. Zusammen mit dem Pianisten Sebastian Herzf
eld und der Saxofonistin Anne Kaftan zeigte sie, daß der Preis mehr als gerechtfertigt ist. Neben vielen interessanten Künstlern , wie z.B. die palästinensischen Christin Amal Murkus aus Jerusalem , die zusammen mit den Thüringer Symphonikern aus Saalfeld-Rudolstadt auf der Heidecksburg auftrat oder die Spanierin Yasmin Levy die auf dem Markt mit sefardischen Liedern begeistertet, gab es auch Ausgesfallenes wie den
Betroffenheitslyriker Olaf Schubert zu sehen. Sicherlich ein wenig aus dem Rahmen fallend aber trotzdem war es auf der Burgterasse brechend voll und wirklich saulustig. Auf alle Fälle hat es sich wieder gelohnt 3 Tage im Auto zu wohnen, wenn man dafür mit so einem klasse Prgramm belohnt wird.
Jede Menge Bilder vom Wochenende gibt es hier.
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Während im Süden die Gewitter ihr Unwesen treiben, ist hier in Thüringen bestes Sommerwetter. Die Gunst der Stunde wollte ich nutzen um mein neues Tele-Zoom (70-300) in “freier Wildbahn” zu testen. Also bin ich mit voller Ausrüstung auf unseren Naturwanderwegen herumspaziert , um Flora und Fauna unsicher zu machen. Aber die Fauna hatte irgendwie was dagegen. Jedenfalls haben sich vor allem die gefiederten Kollegen nicht sehen lassen, obwohl es aus allen Richtungen zwitscherte. 
Ich hatte das Gefühl, daß es manchmal eher wie “Auslachen” klang. Das war wohl dieser Kamerad, der sich über mich lustig gemacht hat. Nun ja, hab’ ich mich halt mehr auf die kleinen Zeitgenossen kozentriert, und die Makrofunktionalität des Objektives gestestet. Dabei sind schon ganz brauchbare Aufnahmen entstanden, vor allem weil man bei 300mm Brennweite einen sehr angenehmen Abstand zum Objekt hat und es nicht verscheucht.


Leider habe ich keine Ahnung was mir da vor die Linse(n) kam, aber ich war froh das überhaupt etwas sitzen geblieben ist.


Zwischenzeitlich wurden enige Vögel aus ihren Verstecken aufgeschreckt, weil ein Großer gerade vom Flugplatz Kindel startete um Falschirmspringer abzusetzen. Außerdem mußte man bei herumstöbern darauf achten nicht vom rechten Weg abzukommen.


Neben wegelagernde Fliegen habe ich noch lustige Erdspinnen-Netze entdeckt, die in groß recht gruselig wirken.


Auf dem Rückweg hab ich dann doch noch einen singenden Kameraden etdeckt, aber für meine 300mm war er schon fast zu weit weg.

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Der “Astronomische Tausch- und Trödeltreff” , wie die Börse offiziell heißt, ist mittlerweile Europa’s größte Astromesse. Die Anzahl der großen Anbieter ist zwar in etwa gleich geblieben, aber das Angebot an astronomischen Geräten ist in den letzten Jahren gestiegen. Vor allem in semiprofessionellen Bereich gibt es mittlerweile Technik die früher nur Instituten zugänglich war. Wie z.B. die Planewave-Teleskope oder die geniale Direct-Drive Montierung von Astrosysteme Austria:

Alle wichtige Großhändler waren vertreten, z.B. Baader-Planetarium und Astronomie-Service.de


oder Astrocom mit dem Meade Sortiment oder Intercon Spacetech mit dem 31er Nagler !!!


Ebenfalls gab es das LUNT-Solar Teleskop zu ersten mal zusehen, aber die Wetterbedingungen waren nicht gut genug um es auch am “lebenden” Objekt zu testen, so daß man auf die ersten Tests warten muß.


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Am Samstag war es endlich soweit. Die Mitglieder (z.B. Ich) des Online Fliegerclubs Westwood-Inn trafen sich in Willroth zum Räubergelage. Und wieder war es interessant die Menschen hinter den “Onlineidenditäten” kennenzulernen.
Vor dem Essen hatten wir noch Gelegenheit die Grube Georg zu besichtigen, die schon seit 1965 geschlossen ist, da es sich nicht mehr wirtschaftlich lohnt hier Eisenerz abzubauen.
Und noch mal vielen Dank an Francois Dumas von FSAddon, der sich mit seiner reizenden Frau Nina Zeit genommen hat, aus Holland anzureisen. Und natürlich auch an Jo der alles organisiert hat.
Das nächste Treffen wollen wir eventuell auf einem Flugplatzfest organisieren, was natürlich eine tolle Sache wäre.
Fotos gibts hier.
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Der polyphone Gesang aus dem Südkaukasus ist seit 2001 UNESCO Weltkulturerbe. Jeder der etwas in Weltmusik bewandert ist, weiß wie großartig die Folklore dieser Region ist. Heute abend gab es in Jena für alle Fans und Interessierte einen audiovisuellen Leckerbissen. Normalerweise eine “Männerdisziplin” in dieser Region, singen Tutarchela ( Mondlicht ) traditionelle Lieder und Tänze aus Georgien. Lieder, die zum Teil in das Volkstümliche übernommen wurden, hat die Chorleiterin Tamar Buadze wieder zurück in die Polyphonie “geschrieben” um so der Welt die mehrstimmige Gesangskunst der Region zu erhalten. Ihre Vielfalt reicht von den eher bordunartigen Gesängen im Osten über die nicht-temperierten Modi der Swanen und den jodelartigen Krimantschuli Gurias bis hin zu den vertrackten Polyphonien Westgeorgiens.


Und keineswegs sind das beschauliche, melancholische Konzerte; teilweise geht es richtig zur Sache. Mit tollen Tanzeinlagen und amüsanten Spottliedern (wenn man es nur verstehen würde ) war es ein sehr unterhaltsamer Abend. Estklassiger Chorgesang, aus einer Region die den Meisten unter uns immer noch eine große Unbekannte ist.


Ein Leckerbissen von dem man sich vielleicht bei diesen kleinen Ausschnitten ansatzweise ein Bild machen kann. Ebenfalls sind sie in dem Film “Wie die Luft zu Atmen” von Ruth Olshan zu sehen. Hier noch eine kleine Slideshow auf YouTube. Weitere Bilder aus der Stadtkirche gibt es hier.

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Internationales Teleskoptreffen am Vogelsberg


Wie immer zu Himmelfahrt trifft sich der gemeine deutsche Hobbysternkucker auf dem ITV am Vogelsberg. Die neue Örtlichkeit am Gederner See wurde trotz der hohen Luftfeuchtigkeit gut angenommen, und deshalb war es auch wieder ganz gut besucht. Allerdings waren auch noch recht viele Stellpätze frei. Vor allem war das Wetter gut und es hatte nur am Donnerstag und bei unserer Anreise am Freitag leicht genieselt. Die Nacht vom Freitag zum Samstag war trotzdem die einzige in der sich gute Beobachtungen durchführen ließen (sonst waren einfach zu viele Zirren im Weg). Aber bei dem sonst sonnigen Wetter blieb wenigsten alles trocken und man konnte sich die hohe Stirn verbrennen lassen. Bilder dazu gibt es hier !
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