Tanz- und Folkfestival at its best !
Mittlerweile das Mekka der Weltmusikfans und Schauplatz toller Symbiosen diverser Künstler aus der ganzen Welt: Rudolstadt. Auch in diesem Jahr dürften es wieder weit über 60000 Besucher gewesen sein die von 1 bis 100 alle Altersgruppen vertreten. Leider schon zu viel, wenn man einen der begehrten Plätze bei den Konzerten im Theater oder der Kirche ergattern will, oder Samstag Abend im Heinepark ein kühles Blondes mit der schwarzen Seele „braucht“ .
Die Anzahl der gebotenen Konzerte macht es einem fast unmöglich, alle Perlen zu besuchen, und so muß man sich schon Wochen vorher einen komplizierten Plan erstellen, den man meistens am Freitag Abend komplett wieder über den Haufen wirft. Trotzdem sind die Hauptkonzerte Pflicht, so wie das Magie Konzert , das dieses
Jahr die Rahmentrommel zum Thema hatte und wie immer einzigartig war. Vor allem der junge Perkusionist Itamar Doari aus Israel, machte hier von sich reden. Sein großartige Einzelkonzert mit dem ebenfalls aus Israel stammenden Ud-Spieler Sameer Makhoul durfte ich auch besuchen. Ebenfalls Teilnehmer des Magie-Projektes und mit einem Solokonzert vertreten einer der weltweit bekanntesten Perkussionisten Glen Velez zusammen mit der Musiktherapeutin Lori Cotler. Die Mischung aus Glen Velez’s komplexen Spiel und dem perkussiven Gesang von Lori Cotler ergänzen sich perfekt.
Schon am Freitag Abend hatte ich das Vergnügen Bobo auf der Burgterasse zu sehen ( und natürlich hören ) die für ihre „Lieder von Liebe und Tod“ dieses Jahr mit der Ruth ausgezeichnet wurde. Zusammen mit dem Pianisten Sebastian Herzf
eld und der Saxofonistin Anne Kaftan zeigte sie, daß der Preis mehr als gerechtfertigt ist. Neben vielen interessanten Künstlern , wie z.B. die palästinensischen Christin Amal Murkus aus Jerusalem , die zusammen mit den Thüringer Symphonikern aus Saalfeld-Rudolstadt auf der Heidecksburg auftrat oder die Spanierin Yasmin Levy die auf dem Markt mit sefardischen Liedern begeistertet, gab es auch Ausgesfallenes wie den
Betroffenheitslyriker Olaf Schubert zu sehen. Sicherlich ein wenig aus dem Rahmen fallend aber trotzdem war es auf der Burgterasse brechend voll und wirklich saulustig. Auf alle Fälle hat es sich wieder gelohnt 3 Tage im Auto zu wohnen, wenn man dafür mit so einem klasse Prgramm belohnt wird.
Jede Menge Bilder vom Wochenende gibt es hier.




